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Biofilme

Biofilme sind etwas ganz Normales, das wir als "Schleim", "Aufwuchs" oder "Belag" kennen. Wir putzen täglich Biofilme von den Zähnen. Wenn wir beim Baden auf Steinen ausrutschen, dann sind glitschige Biofilme daran schuld, die sich unter dem Druck unserer Füße verflüssigen. Der Schleim stellt sozusagen das "Haus" dar, in dem sich Mikroorganismen aller Art einrichten können.

Warum entsteht ein "Biofilm"?

Der Biofilm (Quelle: Prof. Tiefenbrunner, Institut für technische Hygiene, Innsbruck)

Wassergängige Mikroorganismen neigen zur Besiedelung von wasserkontaktierten Oberflächen. Je rauher diese sind (korrodierte Eisenrohre, Verkalkung) und je größer deren spezifische Oberfläche ist, desto leichter erfolgt die Besiedelung und desto stabiler ist die Haftung der sich bildenden Kolonien auf dem Untergrund. Materialien, die über ihre Oberfläche bioverwertbare Stoffe abgeben bzw. die selbst bioverwertbar sind (organische Stoffe wie eine Reihe Gummi- und Kunststoffsorten, pflanzliche Fasern, Fett usw.), begünstigen diesen Effekt enorm. Aufwachsungen aus Kalkablagerungen und Rost (Eisenoxidhydrate) sind ein geradezu idealer Untergrund für mikrobielle Besiedlungen.

Wasserinhaltsstoffe wie Kohlendioxid, Sauerstoff, Härtebildner und sonstige Mineralien, Eigenschaftsparameter wie pH-Wert, Leitfähigkeit, biologisch verwertbare Wasserinhaltsstoffe (BSB-Wert), sauerstoffzehrende Stoffe (CSB-Wert), Temperatur usw. beeinflussen ebenfalls die Art, das Ausmaß und die Geschwindigkeit solcher Besiedelungen.

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